Eine schwierige Zeit
Jacques

Es war eine schwierige Zeit für mich. Meine Frau hatte sich von mir getrennt. Sie hatte schon immer eine Ahnung das bei mir 'etwas nicht stimmte'.
Dann entdeckte sie meine Sammlung von Haarschneidegeschichten und Bildern von kahlrasierten Frauen. Sie war erst einmal schockiert. Das war der Punkt, der sie dazu brachte, sich von mir zu trennen. Nach einigen Monaten, wir wohnten immer noch zusammen, aber in getrennten Zimmern, meinte sie zu mir: "Ich fahre eine Woche weg, muss ein bischen Abstand von der Sache bekommen."
Es war in Ordnung für mich, denn ich liebte Sie noch immer. Ab und zu rief sie bei mir an, meinte, sie vermisse mich.
Dann kam der Tag, an dem sie nach Hause kam. Ich merkte gleich, das etwas anders war. Sie war sehr gut gelaunt, das erste mal seit Monaten kam sie auf mich zu und küsste mich leidenschaftlich. Ich wusste gar nicht wie ich reagieren sollte, waren wir doch eigentlich kein Paar mehr. Sie meinte, dass sie lange nachgedacht hätte und zu dem Schluss gekommen sei, das wir es schaffen könnten wieder zusammen zu kommen.
Sie ging kurz nach nebenan und kam kurz darauf wieder ins Zimmer, in der Hand eine Tasche.
"Ich habe etwas mitgebracht, das Dir zeigen soll, das ich es ernst meine."
Nacheinander packte sie erst eine Haarschneidemaschine, Rasierschaum und Rasierer aus.
"Aber vorher möchte ich noch ein Glas Sekt mit Dir trinken."
Ich war völlig aufgeregt, konnte gar nicht glauben was da passierte. Wir kuschelten und ich fragte, ob sie es wirklich ernst meine. Sie antwortete, dass ihr selten etwas so ernst in ihrem Leben war. Ich zeigte ihr ein paar Bilder von kahl geschorenen Frauen und merkte wie es sie erregte. Sie stand auf holte die Haarschneidemaschine und legte sie mir in die Hand.
Ich stöpselte sie ein und machte sie an. Das Vibrieren der Maschine klang wie Musik in meinen Ohren.
"Was werden sie auf der Arbeit sagen, wenn Du dort ohne Haare ankommst?"
"Das ist mir egal", antwortete sie lapidar. Ich setzte die Maschine an der Seite an. Ohne Aufsatz legte ich langsam ihr Ohr frei. Weiße Haut kam zum Vorschein. Ich zögerte kurz,doch dann gab es kein zurück mehr. Ich schor ihr erst beide Seiten kahl, ließ nur in der Mitte ihr Haar stehen. Ich merkte wie sie gespannt ihre Veränderung beobachtete. Mir kam eine Idee. Ich holte einen Aufsatz, der ihr Haar ca. einen Zentimeter lang ließ und schor ihr das verbliebene Haar zu einem Irokesenschnitt."
Ein bisschen Spielen muss erlaubt sein", sagte ich. Es sah fantastisch aus, dieser freigelegte Nacken, die kleinen anliegenden Ohren, für mich war das alles wie ein Traum. Sie schaute sich im Spiegel an und betastete ihren Kopf. Es war das erste mal für sie, dass sie so etwas erlebte. Sie hatte ihr noch nie kurze Haare gehabt, geschweige denn eine Glatze. Nun nahm sie die Maschine und schor sich das restliche Haar vom Kopf.
"Jetzt musst Du nur noch den Rest abrasieren", sagte sie und ich fing an, ihr den Kopf einzu- schäumen. Nachdem ich ihren Kopf wunderbar glatt rasiert hatte, liebten wir uns die ganze Nacht. Was soll ich sagen, das ist jetzt ungefähr zwei Jahre her und den Kopf meiner Frau zieren seit dem keine Haare mehr. Sie hat sich völlig verändert. Ihre gesamte Kleidung wurde viel gewagter und ihr Selbstbewustsein...
Alle beneiden mich insgeheim um meine Frau, die eine Verwandlung durchgemacht hat, die Tiefgreifender nicht hätte sein können. Wer hätte gedacht, das alles doch noch ein gutes Ende nehmen konnte.